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   Wasserschutzsysteme beim Waschmaschine und Geschirrspüler

 

Waschmaschinen und Geschirrspüler moderner Bauart dürfen heute fast alle direkt an eine Trinkwasserleitung angeschlossen werden. ( DVGW Richtlinien ) . Bedingung dafür ist der sogenannte Rückfluss- Stop, der ein zurückfließen des Wassers aus der Maschine verhindert. Der im Wasserzulauf vorhandene Durchflussregler hält innerhalb eines Fließdrucks von 1-10 bar die Wassermenge konstant die der Waschmaschine zugeführt wird. Da der anstehende Wasserdruck, Komponenten wie Schläuche, Ventile usw. belastet, ist ohne eines geeigneten Wasserschutzsystems unbedingt nach Beendigung des Waschvorganges der Wasserhahn zu schließen. Um größtmögliche Sicherheit vor Wasserschäden zu erreichen, wurden von den Herstellern verschiedene Systeme entwickelt.


Ein solches System muss mehrfach wirken und besteht in der Regel aus einem Sicherheitsventil direkt am Wasserhahn, einen Doppelwandigen Zulaufschlauch, der bei undichten Innenschlauch das Wasser in die Bodenwanne der Waschmaschine ableitet. Bei manchen Systemen wird auch durch den im Hüllenschlauch entstehenden Überdruck ein Sicherheitsventil am Wasserhahn geschlossen. In der Bodenwanne befindet sich ein Niveau oder Sicherheitsschalter, der bei austretenden Wasser die Entleerungspumpe einschaltet, und über einen Kontakt das Zulaufventil am Wasserhahn schließt .



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Ein komplettes Wasserschutzsystem zum Nachrüsten ist mir nicht bekannt. Sehr wohl gibt es Wassersicherungen zum Nachrüsten. Von der einfachen Schlauchplatzsicherung zu aufwendigeren Ventilen bei denen beim platzen des Wasserschlauchs das Wasser innerhalb eines Schutzschlauchs an ein Ventil zurückgeführt werden, bis zu elektronischen Wasserwächtern, die teilweise auch mit einer ev. vorhandenen Alarmanlage gekoppelt werden können.

Rechts im Bild zu sehen ist die Wassertasche eines Geschirrspülers. Unten erkennt man den Schwimmer mit Sicherheitsschalter. Dieser wird bei Wasser in der Bodenwanne betätigt. In diesen Fall wird dann sofort das Einlaufventil blockiert.

Bei manchen Geräten ersatzt ein Schwamm den Schwimmer. Saugt sich der Schwamm voll Wasser wird bamit ein Schalter betätigt.

Wenn bei Ihren Gerät kein Wasser einläuft ist es ratsam in die Bodenwanne zu sehen ob ein ev. Wasseraustritt den Sicherheitsschalter betätigt hat.

Ein weiter häufiger Fehler ist ein verschmutztes Sieb im Aqua Stop Ventil. Ist dieses verschmutzt

ist die Fließgeschwindigkeit beim Wassereinlauf stark vermindert oder blockiert.

Bei vielen Geräten schaltet dann die elektronische Steuerung das Gerät ab.

 

 

Elektromagnetisches Aqua Stop Ventil:

Dieses Zulaufventil wird außerdem nach Erreichen des notwendigen Wasserniveaus (Überlaufschutz)  in der Trommel und nach Beendigung des Waschvorganges geschlossen. Eine elektromagnetische oder elektrothermische Verriegelung an der Tür erlaubt das Öffnen erst nach Beendigung des Waschvorganges.

An der Unterseite des Bildes rechts erkennt man im Ansatz das Wellrohr, das beim Platzen des Schlauchs das Wasser in die Bodenwanne ableiten soll.

Dieses Zulaufventil wird außerdem nach Erreichen des notwendigen Wasserniveaus (Überlaufschutz)  in der Trommel und nach Beendigung des Waschvorganges geschlossen. Eine elektromagnetische oder elektrothermische Verriegelung an der Tür erlaubt das Öffnen erst nach Beendigung des Waschvorganges.

Oft sind noch Maschinen ohne Sicherheitssystem im Umlauf die nur mit einen einfachen Sicherheitsventil  ausgestattet sind. Diese einfachen Ventile bilden nur einen Schutz wenn eine gewisse Fließgeschwindigkeit des Wassers überschritten wird. Man nennt sie deshalb auch Schlauchplatzventile. Diese bieten aber nur einen geringen Schutz da im Störungsfall, trotzdem sehr viel Wasser ausfließen kann.

Aqua Stop